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Susanna Kuratli/Ottilia Leemann
Ausstellung

Vernissage: 25. März 2011, 19:30 Uhr
Ausstellung: Samstag und Sonntag, 26. und 27. März 2011

Öffnungszeiten: Sa. 10.00 bis 17.00 Uhr,
So. 12.00 bis 17.00 Uhr

Rückblick

Begegnung mit einem Stück Kulturgeschichte

Susanna Kuratli, Ölbilder

«Ich male diese Bilder weil ich diese Landschaften und Häuser liebe.»
Meine Motive finde ich auf langen Wanderungen und Fahrten durch die ganze Schweiz. Detaillierte Fotos dieser Häuser dienen mir als Grundlage für die Bilder, welche nicht in der freien Natur, sondern an einem ruhigen Arbeitsplatz in meiner gewohnten Umgebung zu Hause entstehen. Meistens sehe ich das fertige Bild bereits vor mir, manchmal auch in anderen Jahreszeiten als die Fotos zeigen. Die handwerkliche Arbeit ist dann ein sehr langer Prozess mit dem Ziel, meine inneren Bilder genau zu realisieren.
Susanna Kuratli ist 1948 in Thun geboren, hat eine Lehre als Dekorateurin absolviert, die Kunstgewerbeschule in Bern besucht und durfte 1972 drei Wände in den Eingangshallen der Coopérative d'Habitation «Les Ailes» in Genf gestalten. 1973 hatte sie erste Kontakte zur Brauchtumsmalerei der Ostschweiz, unter anderem bei einem Toggenburger Maler, errang 1975 an einer jurierten Ausstellung der Galerie 58 in Bern einen dritten Preis und wurde im gleichen Jahr von der Schweiz. Zentrale für Handelsförderung an die internationale Messe von Gent in den Pavillon der Schweiz eingeladen.
1976 wird die Malerei zur Haupttätigkeit, in diesem Jahr erscheint auch der erste Kalender. 1978 entdeckt die Künstlerin die Bauernhauskultur der Schweiz, diesem Thema widmet sie sich bis heute.
Susanna Kuratli ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt in Arni.


















Ottilia Leemann, Strohkunsthandwerk

Die ländliche Umgebung, die Liebe zur Natur und der Respekt gegenüber der Geschichte der Strohverarbeitung im Freiamt des 19. und ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts treiben Ottilia Leemann immer wieder an, zeitgemäs­se Formen verbunden mit der traditionellen Technik zu gestalten. Mit ihrem Kunsthandwerk schöpft sie aus der Faszination des natürlichen Rohmaterials Stroh und ihrer Begeisterung an der Verarbeitung von scheinbar einfachen Halmen zu Schmuck, Hüten oder kleinen Dekorationsgegenständen. Jedes Objekt birgt die Schönheit und den ungebändigten Zauber des bei uns in nächster Nähe gedeihenden Naturproduktes Stroh und die Leidenschaft, mit der jede noch so kleine Garnitur hergestellt wird.

Ottilia Leemann ist 1962 in Oberwil-Lieli geboren und aufgewachsen. Nach Ausbildung und Berufstätigkeit als Kauffrau kehrt sie Mitte der 90er-Jahre mit ihrer Familie nach Oberwil-Lieli zurück, wo sie das Handwerk mit Stroh entdeckte. Heute wirkt sie als Strohkunstexpertin, organisiert Ausstellungen und wird u.a. vom Strohmuseum in Wohlen beigezogen.
«Mein grosser Wunsch ist es, dem Strohhandwerk neues Leben einzuhauchen, auch junge Menschen zu erreichen und bei ihnen die Freude an diesem Kunsthandwerk und das Verständnis für ein ganz besonderes Kapitel schweizerischer Kultur- und Wirtschaftsgeschichte zu wecken.»


















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