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Rückblick Saison 2007/08
Les trois Suisses
Kabarett

Samstag 31. Mai 2008, 20:15 Uhr

Die Gewinner einer Eintrittskarte sind:

Chatelain Bettina, 8903 Birmensdorf
Meier-Geser Katy, 8967 Widen

Herzliche Gratulation



Ein dreifaches Feuerwerk

Resli Burri, Thomas Baumeister und Pascal Dussex versprechen einen Blick hinter die Kulissen, einen Einblick in ihren Proberaum, mit allen Hochs und Tiefs, die eine Band überwinden muss, bis das Programm reif ist für den Auftritt.

Dann lassen sie los. Eine Parodie jagt die andere. Die drei Vollblutmusiker verpacken ihre Geschichten in alles, was klingt, von Klassikern der Popgeschichte bis zu aktuellen Ohrwürmern.

Musikalische Leckerbissen sind beispielsweise der internationale Hit «Aicha», der auf geniale Weise mit Mani Matters «Dr Sidi Abdel Assar vo el Hama» vermischt wird. Oder absolut köstlich ist die A-cappella-Einlage, bei der sie behaupten, das sei nur etwas für Lehrer und völlig unter ihrem Niveau. Die Nummer aber mit totaler Perfektion und zum grossen Vergnügen des Publikums parodieren.

Musik, Rhythmus und immer wieder Geschichten, gekonnt dargeboten wie zum Beispiel die vom Onkel, der vom Kronleuchter erschlagen wurde, untermalt von den Klängen des Harmoniums, das für sich schon ein Unikum ist. Les Trois Suisses zeigen sich im Verlaufe des Abends als Multiinstrumentalisten schlechthin: In atemberaubendem Tempo tauschen sie Instrumente aus oder setzen sie aus unmöglich scheinenden Elementen kurzerhand selber zusammen. So wird der Malerkübel mit Stil zum Zupfbass oder das Gipfeli in Reslis Traum vom Bäcker in der ehemaligen Sowjetunion zum Trötinstrument. Das Stück heisst denn auch – Back in the USSR von den Beatles, von Les trois Suisse genüsslich vorgetragen als «Beck in der UDSSR», mit Gipfeli und weiteren sich reimenden Mehlprodukten im Songtext.

Selbst wenn eine Geschichte wie die des heutigen Rauchers, der längst nicht mehr an Lungenkrebs stirbt, sondern auf dem Balkon erfriert, eine ist, die schon alle kennen, sie wird so gut gespielt, dass sie ankommt wie eine noch nie gehörte.

Einen Blick in die Zukunft des Berner Trios gibt es zum Schluss. Alt und klapprig sitzen sie auf den Stühlen, dem Percussionisten fällt die Rassel aus den Händen und das Aufstehen fürs Solo wird zu anstrengend. Aber Sprüche klopfen können sie wie eh und je, und was sie so sympathisch macht, sie nehmen sich am liebsten selbst auf die Schippe.

Ein erfrischendes Programm, ein humorvoller und leichter Abend voller Überraschungen. Kein Werk mit viel Tiefgang, aber keine Nummer, die ins Blödeln abdriftet. Sauber gespielte Klassiker aus allen Musikstilen – ein Spektakel für alle, die gerne lachen und sich an Alltagskomik freuen.


Mit diesem Abend geht die 17. Saison von qba zu Ende. Das Programm für die 18. Saison ist in Vorbereitung, es erscheint ca. Mitte August. Herzlichen Dank an unsere Besucher, unsere Gönner, die Gemeinde- und Schulbehörde, das Abwartehepaar, die Presse, unsere Helfer und alle weiteren Personen, die den Kulturbetrieb in der Aula ermöglichen oder unterstützen. Wir freuen uns auf die 18. Saison, dank ihnen allen wird es wieder die Beste, die wir je hatten.

Hansruedi Riner






























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