Bildhaft, kantig, im Gleichgewicht der Gegensätze
Wahrscheinlich kann niemand der Konzertbesuchenden so genau beschreiben, was am Samstagabend in der Aula Falter passiert ist. Denn alle gerieten innert kürzester Zeit in eine Art Rauschzustand! Ausgelöst von der Solothurner Mundartband Supersiech.
Supersiech behauptet von sich, munter durchs Land zu rumpeln. Das Lexikon versteht darunter, holprig, laut und unbeholfen unterwegs zu sein. Doch wer Supersiech gefühlt und erlebt hat, würde das kaum unterschreiben. Mit Poesie, Witz, Liebessachen und Tönen in allen Variationen zogen sie das Publikum in ihren Bann. Die Band setzt sich bewusst zwischen die Stühle von Folk und Rock. Ihre Texte erzählen Lebensgeschichten, von Herzspuren und Zeitreisen, so wie wir sie alle kennen.
Im Namen Supersiech schwingt etwas Ambivalentes mit: Stärke und Zerbrechlichkeit zugleich. Und genau das lag in der Aula-Luft. Und zwar in jedem Akkord, in jeder lieblich-rauen Zeile, in jedem Moment zwischen Stille und Aufbruch.




















































